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m[soft 2003-11 design by bernd moebius |
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Ein Blick in die Töpferwerkstatt ist immer interessant. Wo sich die Töpferscheibe dreht, braucht man um aufmerksame Zuschauer nicht
besorgt zu sein. Immer wieder übt das uralte Handwerk seine Anziehungskraft aus, erweckt Neugier und Erstaunen. |

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Das Wort Keramik ist vom griechischen “Keramos” abgeleitet und bedeutet ursprünglich “Ton”. Später verstand man alles
darunter, was aus Ton hergestellt wurde : Gefäße, Ziegel, Dächer etc. Keramik war also die Kunst des Töpfers, Gegenstände aus Ton zu fertigen.
Diese Begriffsbestimmung hatte über lange Zeiträume menschlicher Kultur Bestand. |
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chinesische Vase 1300 v.Chr. |
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Ich beschränke mich in meiner Werkstatt jedoch auf den ursprünglichen, handwerklich-künstlerischen Aspekt der
Tonverarbeitung. So entstehen unter meinen Händen vielgestaltige, mehr oder weniger nützlicheDinge, angefangen vom Gebrauchsgeschirr über Töpfe,
Vasen, Krüge und Lampen bis hin zu Wasserspielen, Wandgestaltungen, Ofenkacheln oder Kleinplastiken. |
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Aber auch vor der Töpferkunst machte die Industrialisierung nicht halt, Wissenschaft und Technik schritten auf dem Gebiet
der Keramik stürmisch voran. Erzeugnisse und Technologien wurden vielgestaltiger und der Begriff der Keramik umfaßt heute alles, was im weitesten
Sinne zum keramischen Schaffen gehört. |

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thüringer Keramik 19. Jh. |
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Teekanne Regine Möbius 1999 |
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Vom Tonklumpen bis zum fertigen Erzeugnis ist es ein langer Weg. Nachdem der Ton aufbereitet ist, wird er zunächst
geformt, entweder auf der Drehscheibe oder einfach mit der Hand. Dann muß das Stück trocknen und wird im Brennofen zum ersten mal bei ca. 960°C
gebrannt. Danach ist der Scherben schon fest, aber noch aufnahmefähig für Wasser. Er kann jetzt glasiert und bemalt werden und kommt noch einmal in
den Ofen. Hier erhält die Ware bei ca. 1200°C ihr endgültiges Aussehen und wird dicht gebrannt. |

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blaue Ware Regine Möbius 2001 |
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